Unternehmensgeschichte

Konsequent auf Erfolgskurs

Bernhard Kolberg, Gründer und bis heute Geschäftsführer der Firma Kolberg Percussion, wird 1942 in Gleiwitz/Oberschlesien geboren, absolviert das Technikum für Industriebau und macht nach seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland eine Ausbildung zum Maschinenbautechniker. Anschließend studiert er Schlagzeug an der Musikhochschule Stuttgart.

Während seines Studiums stellt Bernhard Kolberg fest, dass es für den Bereich Percussion im Sinfonieorchester kaum praxisgerechtes Zubehör gibt und legt schon damals den Grundstein für zwei wichtige Produktgruppen des Unternehmens: zum Einen beginnt er mit der Herstellung von Instrumentenschlägeln, zum Anderen tüftelt er das bis heute einzigartige Ständerprogramm im Baukastenprinzip für Schlaginstrumente und Zubehör aus.

12 Jahre lang spielt Bernhard Kolberg als Percussionist an verschiedenen Sinfonie- und Opernorchestern und gewinnt dabei die praktische Erfahrung im Profiorchesterbetrieb, die Kolberg Kunden so sehr schätzen. Gleichzeitig geht er bei dem bekannten Züricher Trommelbaumeister Eugen Giannini in die Lehre und erwirbt so das nötige Rüstzeug für die Gründung seiner eigenen Firma für Schlaginstrumentenbau im Jahre 1968.

Im Lauf der Jahre reiht sich im Bereich Percussion eine Neuentwicklung an die andere, von sinfonieorchestergerechten Effektinstrumenten bis hin zur Kolberg Celesta. Einer der ganz großen Höhepunkte ist die Taufe der Kolberg Konzertpauke im Jahre 1984. Das jüngste Meisterstück: das Kolberg Solist-Marimbaphon aus dem Jahr 2002.

Schon früh bereitet Bernhard Kolberg aber auch den Boden für das zweite wichtige Standbein des Unternehmens: zunächst sind es nur Spezialstühle für Orchestermusiker, mittlerweile gehört Kolberg Percussion mit zu den weltweit führenden Herstellern von Komplettausstattungen mit Orchestermobiliar.

Die Basis aller Entwicklungen ist dabei immer der direkte Kundenkontakt, die enge Zusammenarbeit mit Musikern und Komponisten, Planern und Architekten. Auf diese Weise werden stets optimale praxisgerechte Lösungen erarbeitet.

Mit der ständigen Erweiterung der Produktpalette geht die Vergrößerung der Firma einher. Aus der kleinen Werkstatt von einst ist ein moderner Betrieb mit über 6.000 qm Produktionsfläche und mehr als 1.000 qm Ausstellungsfläche geworden. Im neuen Verwaltungsgebäude befindet sich jetzt sogar ein kleines Schlaginstrumentenmuseum.